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Komm ins Tun! Erlebe Deine Kraft!

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Godi’s Gute Gedanken
inspiriertes Sprechen zu Themen, Texten und Liedern.

Der April, der weiß nicht, was er will. Weißt du eigentlich, was du willst? Hm? Wie findest du denn raus, was du willst? Was du kannst. Vielleicht fragst du dich: „Was kann ich eigentlich?“ Hm, sollte ich das „was will ich“ ableiten von „was kann ich eigentlich“? Du darfst da mal reinfühlen, ob das für dich vielleicht – Vorsicht Fangfrage – eine Begrenzung ist.

Begrenzt du dich mit: „Ich kann ja das und das, dann mache ich das und das da draus“? Begrenzt du dich, dann begrenzt du deine Vision, begrenzt du dein Lebensplan, wenn du dann einen Plan hast. Und wie sehr glaubst du dabei an dich?

Darum geht’s, um den Glauben. Was ist denn Glauben? Ich glaube; an was glaube ich denn? Glaube ich an das, was ich kann oder glaube ich an das, was ich will. Wenn ich diesen Glauben verliere, an mein eigenes Können, an mein eigenes Wollen, an mein eigenes Sein, was ist denn dann überhaupt möglich? Verliere ich den Mut? Jetzt magst du vielleicht denken: „Ach, jetzt kommt die mir wieder mit… ja, das Leben passiert in Wellen und alles ist ein, ja, ein Lernprozess“.

Wir bekommen Aufgaben gestellt, damit wir lernen, weil wir uns das ausgesucht haben, dass wir auf dieser Erde was lernen. Deswegen sind wir inkarniert Ja, wie oft habe ich das auch schon gehört und denke mir, habe ich aber keinen Bock drauf! Darauf habe ich keine Lust. Ich habe jetzt genug gelernt. Ich bin jetzt fertig mit Lernen. Ich weiß jetzt alles. Danke. Habe keine Lust mehr auf Steine in meinem Weg… „oh, dann sammele sie doch ein und baue ein Haus heraus“. Also manchmal muss ich wirklich sagen, finde ich diese Weisheiten… Ich weiß, das ist eine gute
Intention, wenn man mir so etwas sagt. Doch ich denke mir manchmal: das hilft mir gerade nicht. Es hilft mir nicht.
Denn wie der Krieger des Lichts sagt: „Lohnt so viel Mühe überhaupt“ und Menschen sprechen dann, die geben Antwort. Doch das Herz schweigt und wir dürfen selber entscheiden.
Das Herz entscheidet nicht.
Entscheidet der Verstand?
Entscheidet das Wissen?

Und wann verlieren wir den Glauben?
Glaube ist ein Stück weit blind. Ich bin voll im Vertrauen, ich glaube. Ich bin absolut im Vertrauen und kann das glauben. Ich brauche keine Beweise. Was steht dem entgegen? Das Wissen? Ich weiß das, ich habe Erfahrungen, ich kann das beweisen, also muss ich nicht mehr glauben.

Gewöhne ich mir also mit jedem Lernprozess, mit jedem Stück mehr Wissen, das Glauben ab? Gewöhne ich mir selbst das Vertrauen ab? Weil ich mir Wissen aneigne möglich. Auch da darfst du dir aussuchen, ob du das bejahst oder verneinst. Oder, ob du darüber nachdenkst. Ich glaube, da gibt es kein, kein richtig oder falsch. „Ich glaube“ und „weiß“ und „was ich kann“ und „was ich will“. All das kommt alles in eine Schale und wird so einmal geknetet, ja. Und dann kommt da irgendwas raus. Was mache ich denn jetzt damit? Lasse ich das jetzt liegen, mache ich daraus einen Kuchen, was mache ich damit? Und da wird’s spannend.

Wenn du es gewohnt bist, andere Menschen um eine Entscheidungshilfe zu bitten, dass sie mit dir in den Dialog gehen, dass du dich besser entscheiden kannst und wenn dir dann die Person keine Antwort gibt, dann bleibst du stehen. Wenn du es gewohnt bist, dass du in dich reinfühlst und reinspürst und überlegst, ja lohnt sich Mühe überhaupt und das Herz schweigt. Dann bleibst du stehen, weil du nicht gelernt hast, wie du eine Entscheidung selbst treffen kannst.
Für mich gibt es kein Können, für mich gibt es nur ein Wollen. Ah, ich kann das nicht, ich kann das nicht, nee, ich will das nicht. Ja, ich kann gar nicht lernen. Nee, ich will gar nicht lernen. Klingt halt nicht so nett, ne? Klingt nicht nett. Wir haben das als Kinder alle abgewöhnt bekommen, das „Ich will einen Keks, nein, nein, nein, ich möchte einen Keks“. Du darfst ja nichts wollen. Also stehst du am Buffet des Lebens und sagst, oh lecker, lecker, lecker, lecker, oh, das will ich. Guck mal, die reiche Fülle, da steht sie. In Buffetform, da ist sie, sind die Köstlichkeiten und sie stehen vor dir und du greifst nicht zu, du bleibst stehen, weil du nicht zum Buffet gehen kannst, weil du nicht willst, aber vielleicht willst du ja.
Vielleicht willst du zugreifen und du erlaubst es dir nicht, weil du gut erzogen bist, weil du denkst, du hast das nicht verdient. Das ist ein bisschen so, wenn Menschen mir sagen: „Ich hätte so gerne die reiche Fülle in meinem Leben“. Fangen wir mal mit erstmal mit der Fülle an. Wir wollen doch nicht direkt mit der reichen Fülle um die Ecke kommen.
Da steht dieses Buffet und sie gehen einfach nicht hin, sie bleiben stehen.
Weil das Angebot zu groß ist, weil sie sich nicht entscheiden können, weil sie nicht wissen, wie mache ich das denn, weil sie die Gegebenheiten nicht kennen? Wären sie jetzt im Vertrauen, dass sie all das schlemmen dürfen, dass sie es schon richtig machen werden. Dass es nichts Schlimmes gibt, dass alles einen Sinn hat. Und wenn sie vielleicht einfach zugreifen, denn die Fülle ist da. Sie ist direkt vor uns.
Hast schon mal was von Visionen gehört, von Visualisieren, von Manifestieren? Ich hatte heute einen sehr, sehr schönen Dialog über Manifestieren. Ich war sehr ergriffen. Es hat mich nochmal so zum Nachdenken gebracht. Visualisieren heißt, ich habe eine Vision, also ich ich stelle mir etwas vor, ich sehe etwas. Ich sehe meine Zukunft.
Ich sehe ein zukünftiges Ich, eine zukünftige Situation. Ich stelle mir das vor. Manifestieren, ich lasse es wahr werden. Ich lasse es machbar werden. Manifestieren kommt von lateinisch Manus die Hand. Das steckt da drin. Was steckt da noch drin in dieser Hand? Mit der Hand? Mache ich was! Den Aspekt haben wir tatsächlich noch nie beleuchtet. Wir sind sehr beschäftigt mit visualisieren. Wir sind alle total angebunden… oh ich stelle mir vor, wie das wäre. Ja, ich stelle mir vor, wie ich die tolle Charity-Lady wäre, die so vielen Menschen Gutes tun kann.
Dann manifestiere ich das. Was viele Menschen vergessen dabei ist, dass eine Visualisierung und eine Manifestation, ein Vertrag ist, ein Vertrag mit Gott mit der höheren Quelle, nenne es wie du möchtest. Und was heißt das?
Hast du schon mal einen Vertrag unterschrieben? Da hat jeder seinen Anteil, ne? Da hat jeder seine Aufgaben. Auch du hast da deine Aufgabe. Auch du darfst da ins Tun kommen.
Ich wünsche mir reiche Fülle.
Ja, sie ist da. Ich manifestiere mir die reiche Fülle. Ja, es ist da. Sie ist doch da. Dann greift doch zu. Mach doch etwas. Tu doch etwas. Das klingt total simpel? Das klingt doch so ein bisschen nach „jetzt beweg dich doch mal, jetzt mach doch mal“. Ja, aber ganz ehrlich, warum machen wir es denn nicht?
Warum tun wir’s denn nicht einfach? Ja, wegen Glaubenssätzen tralalalala. Glaubenssätze werden ja auch wie die Sau durchs Dorf getrieben, ne? Du hast bestimmt einen gaaanz schweren Glaubenssatz? Glaubenssatz, ja? Vielleicht liegen ein paar Sachen auch noch komplexer oder tiefer.
Was kannst du also tun, damit du in Bewegung kommst? Damit du diesen Vertrag erfüllen kannst, damit du deinen Teil beitragen kannst. Und wenn du mir gerade aufmerksam zugehört hast, habe ich gesagt damit du das erfüllen kannst, füllen. Auch du füllst mit deinem Handeln, mit deinem Tun das unendliche Horn der reichen Fülle, du füllst es selbst. Du bist die reiche Fülle, du bist die Fülle. Sie ist da und wenn du ins Tun kommst, dann multipliziert sich das, dann füllt das allen das Glas, dann füllt das allen den Teller und dann füllt das allen die Herzen. Den Punkt vergessen wir ganz, ganz oft, denn wir stehen da und warten, bis uns jemand bedient und uns das Glas vollfüllt. Doch wie wäre es, wenn du dir vorstellst, ja, du hast da einen Vertrag. Du bist die Bedienung, sie dient, die füllt die Gläser. Damit sie genau weiß, wie sich das anfühlt, zu dienen. Wenn du dann da sitzt als Bedienung und bekommst dein Glas gefüllt von jemand anderem, dann kannst du voller Demut dankbar sein. Man muss nicht auf auf einem hohen Ross daherkommen und sagen: „ja, füll du mir mal mein Glas. Ich bin ja hier, ne?“ Nee, gar nicht.
Also, wie kommst du in Bewegung? Wie kommst du in dieses bewege dich? Jetzt mach doch mal ins Tun, ins Handeln. Und wer mich schon länger kennt, weiß, ich liebe den Satz, den hat mir meine Freundin Jennifer mal gesagt:

Wenn du Bewegung willst, dann fang mit einem Spaziergang an.

Wie du weißt, ich arbeite immer mit Körper, Geist, Seele, mit dem System aus Körper, Geist, Seele. Du kannst dir das wie eine Maschinerie vorstellen und wenn ein Teil sich bewegt, dann müssen die anderen mitziehen. Die haben irgendwie nicht so richtig die Wahl. Also wenn der Körper entscheidet, sich zu bewegen, dann müssen die anderen mitziehen. Wenn du dann ins Spazierengehen kommst, in die physische Bewegung, dann wirst du bemerken, mental wird’s vielleicht leichter, emotional wird’s leichter. Was erlebst du noch?
Du erlebst deine eigene Kraft. Wenn du mal Sport gemacht hast und Gewichte gehoben hast, vielleicht hast du die auch einfach nur gehoben ohne nachzudenken. Wenn du das achtsam machst, das heißt darauf achtest, was du eigentlich machst, dann bemerkst du vielleicht, wow, krass, so fühlt sich ein Muskel an und ich erlebe tatsächlich meinen Körper. Ich erlebe meine eigene Kraft, meine physische Kraft.

Und wie wäre das, deine mentale Kraft zu erleben? Wie wäre das emotionale Kraft zu erleben denn das ist nichts anderes. Das ist nur eine andere Ebene. Gut im Außen, da kann ich was tatsächlich in die Hand nehmen und es hochheben. Ah, bei der Hand waren wir doch eben schon mal. Beim Manifestieren. Und vielleicht magst du dir vorstellen, visualisieren, wie du ein Gefühl in die Hand nimmst, wie du eine Situation in die Hand nimmst und sie erlebst… ihre Schwere erlebst, ihre Kraft erlebst. Du könntest auch formulieren, wie du es wahrnimmst. Ich finde tatsächlich das Wort erleben ziemlich passend. Denn ein Erlebnis ohne Wertung kann positiv, kann auch negativ sein. Du hast etwas erlebt. Dein Körper erlebt etwas. Du machst etwas mit deinem Körper. Und das könnte der erste Schritt sein, wieder zu glauben.

An sich selbst zu glauben, dass du an dich selbst glaubst. Ich erlebe, welche Kraft mein Körper
hat und ich erlebe mit jedem Schritt mehr, dass er mehr Kraft bekommt. Ich erlebe mit jedem Gedanken mehr, dass jeder Gedanke intensiver wird. Ich erlebe mit jeder Emotion die
ich wirklich durchfühle, durch erlebe, wie kraftvoll die sein kann.
Und wer kennt das nicht? Wer schon einmal so richtig Freude erlebt hat, so ein richtiges Hochgefühl. Ha, das würde ich gerne noch mal erleben. Das würde ich mir gerne nochmal ranholen. Das kannst du. Indem du dich in Bewegung setzt, wenn du den Mut hast. Und so findest du auf dem Weg, deinen Glauben auch wieder, den Glauben an dich.
Wir wollen immer alles wissen, aufsaugen und denken, dass unser Leben dann leichter würde, besser würde. Hm, nee, weiß ich nicht.
Ich glaube, das Leben wird lebenswerter, wenn wir es wahrnehmen tatsächlich. Wenn du spazieren gehst und auch mal bemerkst, wo will ich eigentlich hin? Wie riecht das eigentlich hier? Gibt’s hier Vögel? Bin ich aufm Feld? Was sehe ich eigentlich? Du bist ja in diesem Körper als Seele gelandet aus einem bestimmten Grund. Bist ja nicht einfach da irgendwo reingesteckt worden. Du hast ja genau diesen Körper bekommen, weil du auch den erleben sollst. Das ist nicht dein Gefährt, dein kleines Auto, was dich hier irgendwie von A nach B bringt. Mhm.

Es gibt ein schönes Lied, das heißt: your body is a wonderland. Dein Körper ist ein Wunderland. Und das stimmt. Also ich habe es wirklich selbst am eigenen Leib erlebt, wozu mein Körper fähig ist in Sachen Sport, in Sachen Emotionen aushalten. Und ja, Emotion ist emotionale Ebene, aber ihr wisst ja, ist ja alles vernetzt. Wer mal eine Nacht durchgeheult hat, der weiß, wie anstrengend das für den Körper ist. Und was macht der Körper dann? Ja, der tut ein bisschen weh, ne? Ist ein bisschen wie eine Prellung. Als würdest du mit dem vielen Weinen, deinem Körper eine Prellung verpassen. Und die darf ausheilen. Denn das ist ja ein zusammenziehen, das prallt gegeneinander, aufeinander und das tut weh und das tut auch dem Körper weh. Oh, dann dürfen wir aber keine schlechten Gefühle mehr haben, um uns nicht weh zu tun?
Wir dürfen nie wieder weinen? Doch, weil der Körper sich dafür bereitstellt, dass du deine Gefühle ausleben willst, nicht kannst. Der Körper stellt sich bereit dafür; dein Körper dient dir in dem Fall, dass du weinen kannst, damit du der Traurigkeit einen Ausdruck geben kannst, damit sie
abfließen kann, deswegen erlaube dir die Gefühle, dein Körper ist für dich da und vielleicht magst du auch für deinen Körper ein bisschen da sein und für ihn sorgen… wenn er sich schon bereitgestellt hat, dass du deine Traurigkeit, deine Wut, deine Freude ausleben kannst und das all das als Ventil fungiert… dass er vielleicht diesen Schmerz auch aushält. Er weiß, er tut danach weh. Und vielleicht schaffst du es. Wenn er dir dein Glas mit Wasser füllt und sich bereitstellt und dir dient, ihm etwas zurückzugeben, etwas für ihn zu tun, deinem Körper das Glas zu füllen den Akku zu füllen, um was Gutes zu tun.

Und nicht, was du denkst oder was du meinst zu wissen, was ihm denn so Gutes tun könnte
oder was du fühlst auf emotionaler Ebene. Frag mal deinen Körper. Dein Körper mag Bewegung. Dein Körper mag auch Pausen. Und glaube ganz, ganz fest daran, dass dein Körper dir sagt, was er braucht. Und wenn du nicht weißt, was das ist und du vor diesem Buffet stehst und sagst: „hm,
Körper, ich weiß es nicht“ und du Bewegung in der Situation willst, dann fang mit einem Spaziergang an.

Wenn du den Mut hast das zu tun. Und wenn du den Mut verlierst, dann glaube daran, dass der Mut schon wieder kommt. Vielleicht ist der Mut, ein kleiner Hund und du hast ein Stöckchen geworfen. Er holt dieses Stöckchen gerade. Nur kurz mal weg. Er kommt schon wieder.

Denn der Glaube hat immer als best buddy, als guten Freund, den Mut dabei. Da gehört eine gute Portion Mut dazu. Und dann wird das richtig, richtig gut.

Ich hoffe, es hat dir gefallen und schalte doch gerne wieder ein. Godi’s Gute Gedanken monatlich live per Zoom für kostenlos für Newsletter Abonnenten (https://godi-hitschler.com/newsletter).

Ich wünsche dir alles, alles Liebe aus meinem Herzen, in dein Herz.
Glaube an dich, sei mutig und wenn du’s gerade nicht kannst, dann gehe doch mal spazieren. Da liegt bestimmt ein bisschen Mut und Glaube auf den Weg.
Also dann Alles, alles Liebe,

bis zum nächsten Mal,
Deine Godi

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